Berufe vorgestellt

Es ist nicht leicht, angesichts der Vielzahl an beruflichen Optionen sich für die passende Ausbildung zu entscheiden. Es gibt über 300 verschiedene Ausbildungsberufe und mehr als 20.000 unterschiedliche Studiengänge in Deutschland, das macht die Sache nicht unbedingt leichter.

Einfach mal anzufangen, ist daher der wichtigste Schritt. Dafür haben wir dir hier einige Berufe zusammengestellt.

Wenn du einen praxisnahen Einblick über Ausbildungsmöglichkeiten erhalten möchtest, schau dir z. B. die im Rahmen des Landesprogramms „Türöffner: Zukunft Beruf“ entstandenen kurzen Videos  zu den Ausbildungsberufen am Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland an.

Darüber hinaus haben wir in der nachfolgenden Liste noch viele weitere Berufsbilder zusammengefasst:


Du bist ein Organisationstalent…

Kauffrau/Kaufmann im E-Commerce (Ausbildung)


Der Online-Handel boomt: Immer mehr Menschen kaufen heutzutage im Internet ein. Kaufmänner bzw. Kauffrauen im E-Commerce haben einen zukunftsreichen Job, denn sie betreuen und verwalten Online-Shops von Händlern und Unternehmen. Unter anderem pflegen sie neue Produkte ein, schalten Werbung und werten das Kaufverhalten aus. Analytische Organisationstalente sind in der Ausbildung willkommen. Vor allem aber solltest du kontaktfreudig sein. Die Kundenberatung zählt nämlich auch zum Repertoire – per Chat oder Telefon.

Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung (Ausbildung)


Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen sind wahre Organisationstalente. Sie kümmern sich darum, dass Waren versandt, auf ihrem Weg in verschiedene Transportmittel verladen und wenn nötig auch gelagert werden. Bis zur Übergabe an den Kunden behalten sie die gesamte Logistikkette im Blick und halten engen Kontakt zu Lieferanten, Händlern, Transporteuren, Verpackungs- und Versandexperten. In diesem Job ist Sorgfalt gefragt. Du solltest gerne komplexe Prozesse organisieren und für die dreijährige Ausbildung gute Mathematik- und Englisch-Kenntnisse mitbringen.

Veranstaltungskaufmann/kauffrau (Ausbildung)


Veranstaltungskaufleute organisieren Events wie Konzerte, Ausstellungen und Messen. Dafür müssen sie Abläufe planen, Kosten kalkulieren und stets alle Fäden in der Hand halten. Für diesen Beruf ist also ein gutes Organisationstalent unerlässlich. Zudem solltest du gerne unterwegs sein. Zu deinem Berufsalltag gehören auch die Kundengewinnung und das Beobachten von Trends auf dem Markt. Langweilig wird es jedenfalls nie, denn du lernst immer wieder neue Leute und Umgebungen kennen.


Du magst es strukturiert…

Dipl. Finanzwirt/in


Diplom-Finanzwirtinnen und Diplom-Finanzwirte arbeiten in Behörden und verwalten z.B. die Einkommen- oder Erbschaftsteuer. Man findet sie aber auch in Rechtsanwaltskanzleien, Unternehmensberatungen oder beim Zoll. Dort prüfen, bewerten und analysieren sie Zahlen jeder Art. Wer die Arbeit am Schreibtisch nicht so mag, kann sein Glück im Außendienst versuchen: Steuerfahnderinnen und Steuerfahnder sind unterwegs, um Steuerhinterziehungen oder Steuerkürzungen aufzudecken. Für den dualen FH-Studiengang solltest du ein gutes Gespür für Zahlen, ein analytisches Verständnis und Spaß im Umgang mit Menschen mitbringen.

Geomatiker/in (Ausbildung)


Navigationssysteme und Wanderkarten sind praktische Helfer. Für die notwendigen Daten sind Geomatikerinnen und Geomatiker verantwortlich. Sie kümmern sich um Vermessungen, Luftaufnahmen und Statistiken und setzen die Ergebnisse am Computer in Karten oder dreidimensionale Darstellungen um. Die ermittelten Geodaten verraten, wo genau auf der Erdoberfläche etwas liegt. Je nach Auftrag kann es dabei um eine bestimmte Flächennutzung, eine Baustelle, die Verteilung von Stromnetzen oder regionale Bodenbeschaffenheiten gehen. Wichtig in dem Beruf: Spaß an Mathematik und Computerarbeit sowie räumliches Denken.

Medizininformatiker/in


Sie unterstützen das Gesundheitswesen durch modernste Informationstechnologien organisatorisch und technisch: Medizininformatikerinnen und Medizininformatiker planen und entwickeln IT-Werkzeuge, Methoden und Systeme für medizinische Zwecke und wenden diese auch an. Auf dem Stundenplan des sehr praxisnahen Studiums stehen unter anderem Kurse in Informatik, Mathematik, Medizin, Biometrie und Software Engineering. Nach sechs bis sieben Semestern kannst du dich bei Software-Firmen, Medizintechnik-Unternehmen, in Krankenhäusern oder Krankenkassen um Simulationen, Diagnosesysteme oder die Entwicklung neuer IT-Anwendungen kümmern.

Stadt- und Regionalplaner/in


Städte sind Brennpunkte gesellschaftlicher Veränderungen. Sie sind nie „fertig“, sondern ständig im Wandel. Der Studiengang Stadt und Regionalplanung lehrt die Koordination öffentlicher und privater Bauten. Die Studierenden lernen außerdem, wie sie soziale, wirtschaftliche und ökologische Interessen miteinander in Einklang bringen. Dabei gilt es stets, die natürliche Lebensgrundlage des Menschen zu schützen. Für den Beruf solltest du an Sozial- und Wirtschaftswissenschaften interessiert sein, außerdem hilft dir eine analytische und planerische Denkweise bei der Weiterentwicklung von Städten und Regionen.

Steuerfachangestellte/r (Ausbildung)


Bei den Stichworten Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Buchführung und Gehaltsabrechnung geht dein Herz auf? Dann passt der Beruf des bzw. der Steuerfachangestellten zu dir. Du arbeitest zum Beispiel für Steuerberatungs-, Wirtschafts- oder Buchprüfungsgesellschaften und bereitest Steuerunterlagen vor, überprüfst Bescheide und erstellst Rechnungen. Ideal ist es, wenn du gut in den Schulfächern Deutsch und Mathematik bist. Außerdem solltest du gerne telefonieren und E-Mails oder Briefe schreiben, denn in deinem Job kommunizierst du auf diesen Wegen oft mit Mandanten, Finanzämtern und Versicherungsträgern.

Verkehrssystemtechniker/in (Studium)


Dafür, dass Verkehrsströme reibungslos und effizient funktionieren, sorgen Verkehrssystemtechnikerinnen und Verkehrssystemtechniker. Sie planen Wege und Straßen so, dass möglichst keine Staus entstehen und Busse sowie Bahnen störungsfrei fahren können. Das ingenieurwissenschaftliche Studium dreht sich um Infrastrukturplanung, Verkehrsbetriebsführung, Verkehrslogistik und Fahrzeugsystemtechnik. Ideal ist es, wenn du neben analytischem Denken ein Organisationstalent besitzt und Freude an Technik und Naturwissenschaften hast.

Verwaltungswissenschaftler/in (Studium)


Geschichte, Mathematik, Politik, Wirtschaft und Recht – mit all diesen Fächern hast du im Job des Verwaltungswissenschaftlers bzw. der Verwaltungswissenschaftlerin zu tun. Du kennst dich mit Personalführung, Buchhaltung und Statistik aus und sorgst dafür, dass Verwaltungsprozesse optimal laufen. Dazu überprüfst du zum Beispiel Vorschriften, Organisationsabläufe und die damit verbundenen Kosten. Gibt es Verbesserungspotenzial, gestaltest du bestehende Abläufe um oder schaffst sie ganz ab. Arbeiten kannst du in der öffentlichen Verwaltung, in privaten Organisationen oder aber in Personalabteilungen von Unternehmen.


Gerechtigkeit ist für dich ein wichtiges Thema…

Kriminalkommissar/in (Studium)


Als Kriminalkommissarin oder Kriminalkommissar bist du für die öffentliche Sicherheit zuständig. Während deiner Einsätze kann es um Terrorismus, organisierte Kriminalität, Waffenhandel oder Internetkriminalität gehen. Viele Arbeiten finden am Schreibtisch statt, z.B. wenn du elektronische Daten auswertest, Protokolle verfasst, Verhöre führst oder Täterprofile erstellst. Du bist aber auch oft unterwegs und observierst Verdächtige, begehst Tatorte und sicherst Beweise. Im dreijährigen dualen Studium an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung bzw. an den entsprechenden Hochschulen der Länder lernst du alles, was du dazu brauchst.

Polizeivollzugsbeamter/-beamtin (Ausbildung


Als Polizeivollzugsbeamter bzw. Polizeivollzugsbeamtin sorgst du auf der Polizeiwache oder auf Streife für Gerechtigkeit. Egal, worum es geht – für Hilfesuchende bist du eine zuverlässige Ansprechpartnerin bzw. ein zuverlässiger Ansprechpartner. Du stehst Menschen in Notsituationen zur Seite, gehst Straftaten nach, befragst Zeugen, führst Kontrollen durch, nimmst Anzeigen oder Unfälle auf und regelst auch mal den Verkehr. Voraussetzungen für den Job in Polizeiuniform: du bist gesund, körperlich fit und hast die Fachoberschulreife (Realschulabschluss) oder Berufsbildungsreife plus eine abgeschlossene dreijährige Berufsausbildung in der Tasche.

Rechtsanwaltsfachangestellte/r (Ausbildung)


Ohne ihre Hilfe ginge in Rechtsanwaltskanzleien gar nichts: Als Rechtsanwaltsfachgestelle bzw. Rechtsanwaltsfachangestellter vereinbarst du Termine und kümmerst dich um deren Vor- und Nachbereitung. Du weißt, welche Fristen einzuhalten sind und worum sich der Rechtsanwalt bzw. die Rechtsanwältin als nächstes kümmern muss. Ein ausgeprägtes Organisationstalent ist dabei definitiv von Vorteil. Weil du täglich mit Akten, Schriftstücken und Rechnungen umgehen musst, solltest du zudem sorgfältig arbeiten und gute Deutschkenntnisse mitbringen. In der Ausbildung ist auch Kommunikationsfähigkeit gefragt, schließlich wenden sich Mandanten, Behörden und Gerichte zuerst an dich.


Du bist gerne im Kontakt mit Menschen…

Berufsschullehrer/in (Studium)


Berufsschullehrer und -lehrerinnen werden dringend gesucht! Voraussetzung ist ein Lehramtsstudium mit anschließendem Referendariat. Im Studium stehen einerseits Pädagogik und andererseits die berufsbezogenen Fächer deiner Wahl, z.B. Datenverarbeitung oder Rechnungswesen, auf dem Programm. Um ein guter Lehrer bzw. eine gute Lehrerin zu werden, brauchst du Kommunikationsvermögen und Feingefühl, aber auch Durchsetzungsvermögen.

Erzieher/in (Weiterbildung)


Erzieherinnen und Erzieher haben eine verantwortungsvolle Aufgabe: In ihren Händen liegt das Wohl der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie betreuen und fördern sie entweder in Kindertagesstätten, Krippen, Horten und Heimen sowie in der Jugendsozialarbeit. Bei der individuellen körperlichen und geistigen Unterstützung ist ein einfühlsames Wesen ebenso wichtig wie Durchsetzungskraft. Für diesen Beruf brauchst du außerdem Kreativität, Begeisterungsfähigkeit und eine gute Allgemeinbildung


Du tüftelst und forschst gerne…

Biotechnologe/in (Studium)


Als Biotechnologe bzw. Biotechnologin erforschst du Zellen und die biologischen Vorgänge, die darin stattfinden. So kannst du zum Beispiel bei der Entwicklung neuer Medikamente helfen oder herausfinden, wie die Landwirtschaft umweltfreundlicher ablaufen könnte. Sogar in der Meeresforschung werden Biotechnologen und Biotechnologinnen gesucht. Technik spielt in diesem Job eine große Rolle: die Bandbreite reicht von Nano-Sensoren bis zu industriellen Anlagen. Während des Studiums beschäftigst du dich mit Fächern wie Physik, Chemie, Biochemie und Informatik. Aber auch Mathematik, Betriebswirtschaftslehre und ingenieurwissenschaftliche Fächer wie Mess- und Verfahrenstechnik stehen auf dem Stundenplan.

Chemikant/in (Ausbildung)


Die Chemie ist Grundlage vieler Alltagsprodukte. Kosmetik und Kleidung kaufen wir, ohne genau zu wissen, was drinsteckt. Bei der Produktion führt kein Weg an Chemikantinnen und Chemikanten vorbei. Sie steuern an Maschinen und Fertigungsstraßen die Herstellung chemischer Erzeugnisse. Diese werden dann später die Basis von Waschmittel, Dünger, Cremes und vielen weiteren Endprodukten. Du solltest für die Ausbildung ein großes Interesse an Chemie, Physik und Mathematik mitbringen. Wenn zudem große Maschinen deine Augen zum Leuchten bringen, erfüllst du alle wichtigen Voraussetzungen.

Chemielaborant/in (Ausbildung)


Chemielaboranten bzw. Chemielaborantinnen fühlen sich zwischen Reagenzgläsern, Bunsenbrennern und Messbechern pudelwohl. Das Labor ist sozusagen ihr zweites Zuhause. Hier prüfen sie organische und anorganische Stoffe oder Produkte und untersuchen chemische Prozesse. Dazu planen sie Versuchsabläufe und bereiten sie sorgfältig vor. Auch die fachgerechte Aufbewahrung der Substanzen und Stoffe liegt in ihrer Hand – schließlich darf es zu keinem gesundheitsgefährdenden Zwischenfall kommen. Klingt spannend? Wenn du naturwissenschaftlich interessiert bist, eine gute Beobachtungsgabe und Fingerspitzengefühl hast, bringst du beste Voraussetzungen mit.

Flachglastechnologe/in (Ausbildung)


Glasscheiben und Glasplatten sind überall zu finden – in Autotüren, Wintergärten, Tischen, Schränken und Türen. Flachglastechnologinnen bzw. Flachglastechnologen schneiden diese Gläser in Form, schleifen die scharfen Kanten ab und bearbeiten auch die Oberflächen nach Kundenwunsch. Egal ob die Gläser matt aussehen, fotorealistisch bedruckt oder eingefärbt werden sollen – bei allen Arbeitsschritten kommen Maschinen zum Einsatz. Für den korrekten Zuschnitt musst du Maße berechnen können. Aber auch Physik spielt bei der Produktion oft eine Rolle, zum Beispiel, wenn du thermische Verfahren anwenden musst.

Geologe/in (Studium)


Geologinnen und Geologen erforschen den Aufbau, die Entstehung und Entwicklung der Erde. Sie überlegen zum Beispiel, wo Rohstoffe zu finden sind und wie sie sich nutzen lassen. Sie untersuchen aber auch den Bo – den vor der Umsetzung von Bauprojekten und prüfen, wie Grundwasser geschützt oder Erdwärme genutzt werden kann. Dazu müssen sie Bohrproben unter die Lupe nehmen und Messungen sowie Berechnungen durchführen. Mathematisches Denken und räumliches Vorstellungsvermögen sind dabei extrem wichtig. Nach dem Studium warten Stellen in der Forschung, in der öffentlichen Verwaltung oder in Ingenieurbüros auf dich.

Hörgeräteakustiker/in (Ausbildung)


Hörgeräteakustiker und -akustikerinnen helfen Menschen, besser zu hören. In der Ausbildung lernst du alles über Hörsysteme und Gehörschutz. So wirst du mit der Zeit zum Hör-Profi, um Kunden mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld zu beraten. Du führst Hörtests durch und stellst Abdrücke für die Hörgeräte her. Neben der Freude am Umgang mit Menschen brauchst du technisches Verständnis und handwerkliches Geschick. Man findet dich im Verkaufsbereich, in der Werkstatt, im Akustiklabor, aber auch im Büro. Abrechnungen mit den Krankenkassen zählen nämlich ebenfalls zu deinen Aufgaben.

Augenoptiker/in


Wenn die Sehkraft schwächelt, kommt ihre große Stunde: Augenoptikerinnen und Augenoptiker können Sehschwächen ausgleichen, indem sie individuell angepasste Sehhilfen anfertigen. Sie wissen, welche Brille zu welchem Gesicht passt, welche Gläser in Frage kommen und was bei der Fertigung zu beachten ist. Kundenkontakt ist in dem Job das A und O. Denn nur wer gut beraten wird kauft letztendlich auch eine neue Gleitsicht oder Sonnenbrille. Neben der Neuanfertigung führen Augenoptikerinnen und Augenoptiker übrigens auch Sehtests und Reparaturarbeiten durch. Weil Brillen aus sehr kleinen Teilen bestehen, sind Feinmotorik und Geschicklichkeit hilfreich im Arbeitsalltag.

Ingenieur/in – Holztechnik (Studium)


Ingenieurinnen und Ingenieure der Fachrichtung Holztechnik stellen Bauteile aus Holz her. Nach der Planung und Berechnung von Statik, Maßen und Kosten setzen sie das Holzprodukt mit Hilfe von Anlagen und Maschinen in die Tat um. Während der Fertigung kontrollieren sie die Qualität und greifen bei Störungen sofort ein. Je nach Arbeitgeber stellen sie Möbel, Türen, Treppen, Tragwerke oder ganze Holzhäuser her. Ihren Job erledigen sie oft am Schreibtisch, aber auch in Produktionshallen und vor Ort beim Kunden. Sorgfalt und Genauigkeit spielen schon im drei- bis vierjährigen Studium eine Rolle. Ideal ist, wenn du zudem Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik magst.

Ingenieur/in Automatisierungstechnik (Studium)


Für viele Brandenburger Unternehmen stellt die Automatisierung der Produktionsprozesse einen wichtigen Wettbewerbsfaktor dar. Elektroingenieurinnen und Elektroingenieure mit fundierten Kenntnissen in der Automatisierung sind sehr gefragt und haben beste Karriereaussichten. Der Studiengang „Automatisierungstechnik“ bereitet mit umfassenden Kursen in Elektro- und Informationstechnik, Betriebswirtschaft und Englisch auf die Arbeit in der Industrie vor. Übrigens: Das Fach kannst du auch dual studieren. Das bedeutet, dass du den IHK-Berufsabschluss als Elektronikerin oder Elektroniker gleich mit machst.

Luft- und Raumfahrttechniker/in (Studium)


Luft- und Raumfahrttechnikerinnen bzw. Luft- und Raumfahrttechniker fliegen selbst zwar nicht, sorgen aber dafür, dass andere es können – entweder mit dem Flugzeug in den Urlaub oder mit einer Raumfähre ins All. Wer analytisch denken kann und strukturiert vorgeht, wird Spaß am Studium haben. Nach drei bis vier Jahren hast du deinen Abschluss in der Tasche und entwickelst Luft- und Raumfahrtsysteme beziehungsweise deren Komponenten. Du prüfst Materialien auf ihre Stabilität, checkst deren Tragfähigkeit und berücksichtigst die jeweiligen klimatischen Bedingungen, Höhen und Belastungen aber auch Faktoren wie Lärm- und Umweltschutz.

Meteorologe/in (Studium)


Sie sind Experten für Wetter, Klimawandel und Naturphänomene: Meteorologinnen und Meteorologen messen zum Beispiel Klima und Wetterdaten und werten sie anschließend aus. Anhand von Klimamodellen und Statistiken arbeiten sie auf diese Weise an immer genaueren Wettervorhersagen oder Prognosen der Klimaentwicklung. Sie können aber auch meteorologische Messgeräte entwickeln oder sich mit neuen Simulationsprogrammen befassen. Wenn du ein Meteorologie-Studium in Betracht ziehst, sollten Physik, Mathematik und Chemie unbedingt zu deinen Lieblingsfächern gehören.

Physiklaborant/in (Ausbildung)


In der Industrie aber auch in Forschungslaboren werden Werkstoffe und Systeme auf ihre Zusammensetzung, ihre Eigenschaften und ihre Qualität geprüft. Physiklaborantinnen und Physiklaboranten führen dafür physikalischen Messungen und Versuchsreihen durch. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können Physiker und Entwicklungsingenieure für ihre Zwecke nutzen und zum Beispiel neue Nanobeschichtungen oder Mikrochips entwickeln. Weil die Profi-Tester immer wieder mit Säuren, Strom und Strahlungen arbeiten, tragen sie im Labor sehr oft Schutzkleidung und Schutzbrillen.

Umwelttechniker/in - Regenerative Energien (Studium


Umweltverschmutzung und Klimawandel sind drängende Probleme unserer Zeit. Das Fach Umwelttechnik/Regenerative Energien lehrt die Entwicklung neuer und nachhaltiger Technologien. Umweltingenieurinnen und Umweltingenieure arbeiten überall dort, wo Technik auf Umweltschutz trifft. Sie setzen ihr Wissen z.B. für die Erstellung von ökologischen Gutachten ein. Da viele Unternehmen in grüne Technologien investieren, ist diese Fachrichtung extrem gefragt. Siehst auch du deine Zukunft im Umweltschutz? Wenn du fit in Mathematik und Naturwissenschaften und technisch begabt bist, steht deiner Karriere nichts mehr im Weg.


Du bist gerne kreativ…

Bühnenmaler/in Bühnenplastik (Ausbildung


In Theatern, Opernhäusern und auch bei Filmproduktionsfirmen sind kreative und handwerklich geschickte Leute gefragt. Ohne Bühnenmalerin und Bühnenplastikerin bzw. Bühnenmaler und Bühnenplastiker zum Beispiel ginge gar nichts. Sie erschaffen Hintergründe, Wandbilder, Dekorationen oder Plastiken, damit die Aufführungen auf der Bühne oder hinter der Kamera überzeugend rüberkommen. Zum Einsatz kommen Farben, Lacke, Stoffe und Folien aber auch Materialien wie Marmor, Metall, Stein oder Holz. Damit du bei deiner Arbeit in der Werkstatt Spaß hast, solltest du eine künstlerische Ader haben und geschickt mit Werkzeug umgehen können.

Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien (Ausbildung)


Mediengestalterinnen und Mediengestalter bringen Medien in Form, das verrät schon die Berufsbezeichnung. Sie kennen sich mit Farben, Proportionen, typografischen Elementen und Kontrasten aus und gestalten mit diesem Wissen zum Beispiel Flyer, Plakate, Webseiten, Musikvideos oder Zeitschriften. Auch im Umgang mit Kunden sind sie Profis. Vor der Umsetzung eines Projektes beraten sie den Kunden, analysieren seine Wünsche, informieren ihn über Umsetzungsmöglichkeiten und erstellen ein konkretes Angebot. Wichtig sind dabei ein gutes Gespür für Design und eine große Portion Kreativität.


Du packst gerne an und bist praktisch veranlagt…

Asphaltbauer/in (Ausbildung)


Asphaltbauer und -bauerinnen verlegen Straßen und stellen für jede Art von Flächen und Bauwerken belastbare Asphaltdecken her. Damit alles glatt läuft, müssen sie wissen, welches Asphaltgemisch die jeweiligen Anforderungen des Einsatzortes erfüllt. Nacht- und Wochenendarbeit sind bei diesem Beruf übrigens keine Seltenheit. Auf viel befahrenen Straßen werden die Ausbesserungsarbeiten oft so gelegt, dass sie den Verkehr möglichst wenig behindern. Den Umgang mit den Geräten und Werkzeugen lernst du im Betrieb und in der Berufsschule. Das Schönste ist: Man ist viel draußen!

Bootsbauer/in Technik (Ausbildung)


Es gibt Menschen, die bauen Boote und es gibt welche, die statten diese mit technischen Systemen und Anlagen aus. Zu Letzteren gehören Bootsbauerinnen und Bootsbauer der Fachrichtung Technik. Sie bauen auf Motorbooten, Fischkuttern, Sportbooten oder Segeljachten die Bordelektronik ein und kümmern sich um Motoren, Heizungsanlagen, Trinkwassersysteme, Pumpen und Generatoren. Auch für die Reparatur und Wartung der eingebauten Teile sind sie verantwortlich. Du hast Lust zu löten, schrauben, bohren, schweißen und lackieren? Wenn du zudem handwerklich geschickt und technisch interessiert bist, bist du für den Job geboren.

Anlagenmechaniker/in für Sanitär- Heizungs- und Klimatechnik


Als Anlagenmechanikerin oder Anlagenmechaniker für Sanitär- Heizungs- und Klimatechnik arbeitest du für versorgungstechnische Installationsbetriebe oder für Heizungs- bzw. Klimaanlagenbauer. Die meiste Zeit verbringst du auf Baustellen oder in Werkstätten, um dort Wasser- und Luftversorgungssysteme einzurichten. Dazu gehören der Einbau und Anschluss sanitärer Anlagen und die Installation von Ver- und Entsorgungssystemen wie etwa für Regen- und Brauchwasser. Schon in der dreieinhalbjährigen Ausbildung brauchst du handwerkliches Geschick und ein Händchen für Technik.

Dachdecker/in (Ausbildung)


Wenn du nicht schwindelfrei bist, ist dieser Beruf definitiv nichts für dich: Dachdecker bzw. Dachdeckerinnen arbeiten in allen Bereichen auf dem Dach. Sie legen das Dach mit Dachziegeln und -pfannen aus, setzen Dachfenster ein, kümmern sich um die Dachdämmung oder bringen Schneefanggitter an. Sie sind aber auch für Wandverkleidungen zuständig. Besitzt du Muskelkraft, handwerkliches Geschick und hast Spaß daran, draußen zu arbeiten, sind das gute Voraussetzungen. Du solltest aber auch Mathematik mögen, um Werkstückmaße, Materialbedarf sowie Materialkosten berechnen zu können.

Eisenbahner/in im Betriebsdienst (Ausbildung)


Als Eisenbahner bzw. Eisenbahnerin im Betriebsdienst beförderst du Güter oder Personen mit einem Schienenfahrzeug sicher von A nach B. Vor der Fahrt stellst du den Zug zusammen und kontrollierst, ob alle Geräte und Funktionen, wie zum Beispiel die Bremsen, fehlerfrei arbeiten. Während der Fahrt achtest du auf die Streckenführung und die Signalanlagen und passt deine Geschwindigkeit entsprechend an. Per Funk bist du mit der Leitstelle verbunden und kannst bei Störungen oder Unfällen sofort handeln. In Stresssituationen bleibst du gelassen und bist technisch versiert? Dann wirst du dich in der dreijährigen dualen Ausbildung pudelwohl fühlen.

Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik (Ausbildung)


Für den Beruf der Elektronikerin bzw. des Elektronikers mit Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik brauchst du handwerkliches Geschick und Interesse an technischen Zusammenhängen. Dein Arbeitsalltag besteht aus der Planung, Installation, Reparatur und Wartung elektrotechnischer Anlagen von Gebäuden. Dazu zählen zum Beispiel Heizungs-, Lüftungs- und Alarmsysteme aber auch elektronische Leitungen. In der dreieinhalbjährigen Ausbildung und auch später im Job kommt es auf den geschickten Umgang mit Werkzeugen und ein helles Köpfchen an. Schließlich musst du die verbauten Systeme schnell verstehen und Fehler analysieren können.

Elektroniker/in für Fluggeräte (Ausbildung)


Damit Fluggäste sicher ans Ziel kommen, sind nicht nur Piloten und Pilotinnen gefragt, sondern auch Fluggeräteelektroniker und -elektronikerinnen. Sie installieren und warten alle elektronischen Systeme am Flugzeug; von der Antriebstechnik bis zur Cockpitbeleuchtung. Wenn hier etwas nicht funktioniert, kann es schnell gefährlich werden. Daher sind Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt wichtige Eigenschaften für diesen Beruf. Gute Mathematik- und Physikkenntnisse sind ebenso wichtig. Wer all das mitbringt und für die Arbeit am Flughafen auch Schichtarbeit in Kauf nimmt, ist hier richtig!

Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (Ausbildung)


Deutschland produziert im EU-Vergleich überdurchschnittlich viel Müll. Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft wissen, wie man diesen entsorgt oder recycelt. Ihre Arbeit ist abwechslungsreich: Sie arbeiten sowohl am Schreibtisch (z.B. um Bürgerfragen zu beantworten oder die Touren der Müllfahrzeuge zu planen) als auch in großen Entsorgungsanlagen. Hier wird der Müll sortiert. Gute Voraussetzungen bringst du mit, wenn du gerne draußen bist und richtig anpacken kannst. In der Berufsschule stehen unter anderem Physik und Chemie auf dem Stundenplan, im Ausbildungsunternehmen lernst du praktische Dinge wie Gabelstaplerfahren.

Gebäudereiniger/in (Ausbildung)


Das ist definitiv ein Job für Menschen mit Putzfimmel: Gebäudereinigerinnen bzw. Gebäudereiniger säubern die Innenräume und Außenfassaden von Gebäuden. Sie wissen, wann und wie Schmutz von Hand oder besser chemisch zu entfernen ist. Außerdem kennen sie sich mit Vorgaben für schmutz- und staub – freie Reinräume aus, wie es zum Beispiel in Krankenhäusern der Fall ist. Weil die Arbeit körperlich sehr anstrengend sein kann, solltest du gesund, belastbar und fit sein. Bei der Reinigung von Fassaden und Fenstern an mehrstöckigen Gebäuden darfst du weder Höhenangst noch Schwindelprobleme haben.

Kraftfahrzeugmechatroniker/in


Kraftfahrzeugmechatroniker und Kraftfahrzeugmechatronikerinnen erkennen und reparieren Defekte an Fahrzeugen. Je nach Spezialisierung können das Autos, Lastkraftwagen, Busse oder Motorräder sein. Auch die Wartung und der Einbau von Sonderausstattungen und Zubehör liegen in ihrer Hand. Der Arbeitsalltag ist extrem abwechslungsreich. Schweißen, Löten, Schleifen, Hämmern, Bohren, Schrauben, Kleben – all das gehört zum Beruf dazu. Die meiste Zeit arbeiten die Kfz-Experten in der Werkstatt, ab und zu sind sie aber auch im Büro, im Lager oder im Verkaufsraum anzutreffen – etwa wenn sie Kunden die Reparaturen und eingebauten Teile erklären.

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in (Ausbildung)


Fliesen-, Platten- und Mosaikleger bzw. Fliesen-, Platten-, und Mosaiklegerinnen verkleiden Wand- und Bodenflächen. Dabei kommen ganz unterschiedliche Formen, Farben und Materialien zum Einsatz. Neben Steinen aus Keramik oder Glas können das je nach Einsatzort und Zweck beispielsweise auch Natur- oder Kunststeine sein. Nach der Planung und finalen Abstimmung mit dem Kunden richten die Experten und Expertinnen für Boden und Wandbeläge die Baustelle her, bearbeiten den Untergrund und verlegen dann die Platten, Fliesen oder Mosaike mit Spezialkleber. Anschließend füllen sie die Fugen auf und dokumentieren ihre Arbeit.

Maler/in und Lackierer/in (Ausbildung)


Malerinnen und Lackiererinnen bzw. Maler und Lackierer können sich entweder auf Bauten und Korrosionsschutz, Gestaltung und Instandhaltung oder Kirchenmalerei und Denkmalpflege spezialisieren. In der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung gestalten sie Innenwände, Decken, Böden und Fassaden oder erneuern und restaurieren diese. Neben dem Spachteln, Grundieren, Tapezieren, Beschichten, Lackieren und Beizen liegen oft auch Arbeiten wie das Dämmen und der Trockenbau in ihrer Hand. Du liebst das Gestalten und hantierst gerne mit Pinsel und Farbe? Dann bist du in einem Malermeister- oder Stuckateurbetrieb, bei einem Fassadensanierer oder in Restaurationswerkstätten sehr gut aufgehoben.

Metallbauer/in (Ausbildung)


Schneiden, Schmieden, Schweißen, Bohren, Schleifen, Sägen – als Metallbauer bzw. Metallbauerin bringst du Metalle auf verschiedene Arten in Form. Je nach Fachrichtung (Konstruktionstechnik, Metallgestaltung oder Nutzfahrzeugbau) stellst du Tore, Stahlgitter, Fensterumrahmungen, Kerzenständer, Fahrzeugrahmen oder Hubvorrichtungen her. Die Arbeit findet in erster Linie in Werkstätten oder vor Ort beim Kunden statt. Du bist außerdem häufig auf Montage unterwegs. Wichtig für die Ausbildung sind technisches Verständnis, Sorgfalt und handwerkliches Geschick. Du solltest unbedingt auch Interesse an der Funktionsweise von Maschinen sowie am Bauen und Konstruieren haben. Weil die Arbeit körperlich anstrengend sein kann, solltest du entsprechend fit sein.

Schornsteinfeger/in (Ausbildung)


Im Mittelalter breiteten sich Feuer in Dörfern mit Holzhäusern schnell aus. Schornsteinfeger und Schornsteinfegerinnen retteten viele Leben, indem sie präventiv die Schornsteine von Ruß befreiten. Seitdem sagt man, sie zu berühren, bringe Glück. Heute reinigen sie nicht nur Schornsteine, sie kontrollieren auch Lüftungsanlagen, Gas- und Ölheizungen sowie Kamine. Wenn du gerne unterwegs bist, handwerklich geschickt und dir Schmutz nichts ausmacht, sind das gute Voraussetzungen, um unter die Glücksbringer zu gehen. Zudem brauchst du gute Mathematik-, Physik- und Chemiekenntnisse.

Stuckateur/in (Ausbildung)


Hier ein Schnörkel, da ein Ornament und dort noch ein Sims – Stuckateurinnen und Stuckateure verschönern Fassaden, Decken, Wände und Böden. Entweder bauen sie diese aus verschiedenen Materialien neu, verputzen und verzieren sie oder sie restaurieren in die Jahre gekommene Gebäude. Sie sorgen auch für die richtige Wärmedämmung, den notwendigen Schallschutz und passende Rollläden und Belüftungssysteme. Weil du dich in der Ausbildung und auch im Beruf auf Leitern, Arbeitsbühnen und Gerüsten bewegst, solltest du schwindelfrei sein. Und damit deine Arbeit dem Kunden hinterher auch wirklich gefällt, ist ein Sinn für Ästhetik unerlässlich.

Tischler/in (Ausbildung)


In der Ausbildung zur Tischlerin bzw. zum Tischler setzt du deine Ideen in die Tat um. Maschinen unterstützen dich bei der Arbeit, zum Beispiel wenn du sägst oder hobelst. In der Tischlerei fliegen Späne, und es geht schon mal etwas lauter zu. Langweilig wird es nie! Für Kunden entwickelst du individuelle Möbelstücke, für einen Laden die Inneneinrichtung. Du setzt Fenster und Türen in Gebäude ein. Auch mit Böden und Wandverkleidungen aus Holz kennst du dich aus. Neben handwerklichem Geschick brauchst du als angehender Holzexperte eine kreative Ader, gute Mathematiknoten und eine sorgfältige Arbeitsweise.

Wasserbauer/in (Ausbildung)


Hochwasserkatastrophe? Wasserbauer und -bauerinnen sorgen vor. Sie halten Wasserstraßen, Schleusen, Küsten und Ufer instand, pflegen die Bausubstanz von Dämmen und anderen Uferanlagen und inspizieren Staubauwerke. Auch die Messung von Wasserständen und -tiefen gehört zu ihren Aufgaben. Einen großen Teil der Ausbildung machen mathematische und physikalische Inhalte aus. Du setzt dich mit dem Klima, mit Flächen, mit Auftrieb und Maßstäben, mit Wasserdruck und Strömung auseinander. Angestellt bist du z.B. bei Dienststellen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung oder bei Betrieben des gewerblichen Wasserbaus.

Zimmerer/in (Ausbildung)


Hier geht es ums Holz: Als Zimmerer bzw. Zimmerin fertigst und sanierst du Dachstühle, Fenster, Türen, Treppen, Verkleidungen, Brücken oder ganze Holzhäuser. Mit deinem handwerklichen Geschick arbeitest du oft in luftiger Höhe, daher solltest du auf jeden Fall schwindelfrei sein. In der Ausbildung lernst du viel über Holzmaterialien und Baustoffe. Fit gemacht wirst du auch im Technischen Zeichnen und in der Computertechnologie, damit du die Holzkonstruktionen berechnen und die Bauteile maschinell ausrichten kannst. Einsatzorte sind Holzbaubetriebe aber auch Bauunternehmen bilden aus.


Das Thema Gesundheit liegt dir am Herzen…

Apotheker/in (Studium)


Im Pharmaziestudium erwerben angehende Apothekerinnen und Apotheker umfassende Kenntnisse aus den Bereichen Medizin und Naturwissenschaften, um die Herstellung und Wirkungsweise von Medikamenten zu verstehen. Das Studium gliedert sich in 3 Abschnitte: Das Grundstudium endet mit dem 1. Staatsexamen, das Hauptstudium mit dem 2. Staatsexamen, und danach absolvierst du eine 12-monatige praktische Ausbildung, die mit dem 3. Staatsexamen abschließt. Der weite Weg lohnt sich: Mit der Approbation in der Tasche kannst du deine eigene Apotheke eröffnen!

Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in (Ausbildung)


Bei den Stichworten Gewebe und Körperflüssigkeiten würdest du am liebsten direkt zu Petrischale und Mikroskop greifen? Dann bist du die geborene medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin bzw. der geborene medizinisch-technische Laboratoriumsassistent. Die Experten nehmen molekularbiologische Untersuchungen an Gewebeproben oder Körperflüssigkeiten vor und ermitteln auf diesem Wege Erkrankungen. Damit leisten sie einen entscheidenden Beitrag für die anschließende Diagnose des Arztes. Um in dem Job Erfolg zu haben, solltest du unbedingt neugierig und verantwortungsbewusst sowie medizinisch und technisch interessiert sein.

Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/in (Ausbildung)


Bei den Begriffen Magnetfelder, Radiowellen und Röntgenstrahlen geht dein Herz auf? In der dreijährigen Ausbildung zur medizinisch-technischen Radiologieassistentin bzw. zum medizinisch-technischen Radiologieassistenten lernst du, wie du bildgebende Verfahren (z.B. Röntgen, Computertomografie, Magnetresonanztomografie) bei Patienten durchführst, mit denen der Arzt Knochenbrüche oder krankhafte Veränderungen der Organe feststellen kann. Auch die Behandlung von Krebspatienten nach ärztlicher Vorgabe liegt in deiner Hand. Weil du mit vielen unterschiedlichen Geräten und Apparaten zu tun hast, ist technisches Verständnis extrem wichtig.

Pflegefachmann/frau (Ausbildung oder Studium)


Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner unterstützen pflegebedürftige Menschen vom Säuglingsalter bis ans Lebensende, sei es im Krankenhaus, im Pflegeheim oder im eigenen Zuhause. Sie planen und organisieren deren Pflege und beraten Pflegebedürftige sowie ihre Angehörigen. Sie führen ärztlich angeordnete Maßnahmen durch und arbeiten eng mit ärztlichem oder therapeutischem Personal zusammen. Du solltest einfühlsam sein und Spaß an der Arbeit mit Menschen haben, auch wenn es mal hektisch wird. Pflegefachfrauen und -männer sind nicht nur tagsüber sondern auch nachts und am Wochenende für die ihnen anvertrauten Menschen da.

Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in (Ausbildung)


Wer kann schon von sich behaupten, in der Berufsschule „Drogenkunde“ zu lernen? Pharmazeutisch-technische Assistenten und Assistentinnen (PTAs) sind die rechte Hand des Apothekers bzw. der Apothekerin und wissen alles über Medikamente, Arzneipflanzen und Giftstoffe. Ihr Tag ist abwechslungsreich: Sie sind im Labor tätig (z.B. um Salben herzustellen) aber auch im Verkauf. Bei der Arbeit sollten dir Konzentration und Kopfrechnen keine Kopfschmerzen bereiten. Wenn dir außerdem die Kundenberatung und das Handwerkliche liegen, könnte dieser Beruf etwas für dich sein.


Das Thema Ernährung findest du wichtig…

Bäcker/in (Ausbildung)


Pumpernickel, Roggenschrotbrot, Bio-Dinkelbrot – Deutschland ist Brotback-Champion. Über 3.000 Brotsorten gibt es bei uns. Brot und frische Brötchen wollen die Leute schon am Frühstückstisch essen, deshalb geht deine Arbeit früh los. In der Backstube mischst du die Zutaten, knetest Teig und formst Backwaren unterschiedlichster Art. Der Job schmeckt dir, wenn du zupacken kannst. In deiner Ausbildung lernst du auch die Herstellung von Füllungen und die Verarbeitung von Früchten kennen, zum Beispiel für saftige Puddingteilchen oder Schokocroissants.

Fachkraft für Lebensmitteltechnik (Ausbildung)


Fachkräfte für Lebensmitteltechnik arbeiten in Molkereien, Großbäckereien sowie in der Fisch-, Fleisch- und Gemüseverarbeitung. Sie lernen, wie sie aus Rohstoffen Lebensmittel und Fertiggerichte herstellen können. In die Rezepturen können sie sich auch kreativ einbringen. Nach drei Jahren Ausbildung sind die Technikerinnen und Techniker Profis rund um alles, was man essen kann. Sie sind außerdem vertraut im Umgang mit Produktionsmaschinen und kennen sich mit Verpackungsmaterialien und -techniken aus. Voraussetzung für den Einstieg: Lust auf Mathematik, Biologie und Chemie!

Fachmann/frau für Systemgastronomie (Ausbildung)


„Mayo ist aus!“ Damit du das als Fachfrau bzw. Fachmann für Systemgastronomie niemals sagen musst, checkst du regelmäßig den Lagerbestand und führst Statistiken über den Einkauf und den Verbrauch der Lebensmittel. Es ist deine Aufgabe, die Abläufe zu managen. Außerdem kümmerst du dich natürlich um die Gäste. In dieser Ausbildung sind stressresistente Macher gefragt, die auch mal den Putzlappen in die Hand nehmen. Wenn du nach der Ausbildung Lust auf einen Job in Bangkok oder Spanien hast, ist das übrigens kein Problem. Systemgastronomen gibt es überall auf der Welt!

Fleischer/in (Ausbildung)


Fleischer und Fleischerinnen kennen sich bestens mit allen Arten von Fleisch aus. Sie zerlegen ganze Tiere in Teilstücke und portionieren, würzen oder marinieren das Fleisch. Die Fachleute stellen z.B. Wurst, Wurstsalate, Pökel- und Hackfleisch selbst her. Damit sich keine Keime festsetzen, müssen sie in Sachen Lebensmittelhygiene sehr sorgfältig sein. Neben dem Herstellen von Fleischerzeugnissen sind sie auch in der Kundenberatung und im Verkauf echte Profis: Fleischer und Fleischerinnen geben zum Beispiel Tipps zur Verwendung und Zubereitung der jeweiligen Fleischart. Damit der Verkauf auch wirklich gut läuft, achten sie auf eine ansprechende Auslage und einen liebevoll dekorierten Verkaufsraum.


Du bist gerne unterwegs…

Berufskraftfahrer/in (Ausbildung)


Ohne Brummifahrer und -fahrerinnen gäbe es keine Milch im Kühlschrank und keine Kleidung im Schrank. Wenn du gerne unterwegs und draußen auf der Straße bist, dann also nichts wie ran ans Lenkrad. Als Berufskraftfahrer bzw. Berufskraftfahrerin lenkst du übrigens nicht nur nach links oder rechts. Du führst auch Fahrtenbuch, bedienst das Mautgerät, misst den Reifendruck und überprüfst die Anhängerkupplung. Du hältst dein motorisiertes Baby rundum in Schuss. Eine duale Ausbildung bringt dich auf die Autobahn.


Du arbeitest gerne draußen und mit Tieren…

Tierpfleger/in


Als Tierpfleger bzw. Tierpflegerin arbeitest du zum Beispiel in Forschungseinrichtungen, Tierkliniken, Zoos, Tierheimen oder Zuchtbetrieben. Wenn du Verantwortungsgefühl und ein Händchen für Tiere mitbringst, kannst du diese Eigenschaften in der Ausbildung noch mit Wissen über Haltung, Zucht, Ernährung, Pflege und Anatomie ergänzen. Hinzu kommt dann noch der positive Aspekt des regelmäßigen Fütterns und Streichelns von verschiedensten Tieren. Klingt spannend? Mit einer dualen Ausbildung kannst du in drei Jahren zum Tierpfleger bzw. zur Tierpflegerin werden.

Landwirt/in


Als ausgebildete Landwirtin bzw. ausgebildeter Landwirt sorgst du dafür, dass wir alle satt werden und uns die Nahrung nicht ausgeht. Und dabei ist der Beruf überraschend vielseitig: Obst- und Gemüseanbau, Tierhaltung, Getreideproduktion oder Erzeuger/in von Energie mit dem Ansammeln von Biomasse, während der Ausbildung zum Landwirt bzw. zur Landwirtin lernst du alles, was du für diese Aufgaben wissen musst.