Shopping Queen? Mehr als nur ein TV-Format!

Du beschäftigst Dich gerne mit der Frage, wie Du Dich mit Deiner Kleidung am Besten in Szene setzen kannst? In Deinem Kleiderschrank finden sich alte und neue, verrückte und klassische Klamotten, die Du zu Deinem ganz eigenen Stil kombinierst? Dir macht es Spaß, in Modezeitschriften zu blättern und Ausschau nach den neusten Trends zu halten? Außerdem weißt Du, welche Farben, Formen, Schnitte und Materialien gut zusammenpassen und den eigenen Typ unterstreichen? Dann ist ein Beruf in der Modebranche genau das Richtige für dich!
Sicherlich hast Du Dir auch schon das ein oder andere Mal die TV-Sendung „Shopping Queen“ mit Guido Maria Kretschmer angesehen. Er studierte das Fach Modedesign und gewann mit gerade einmal 21 Jahren seine erste Corporate-Fashion-Ausschreibung. Nach der Gründung seines Modelabels „Guido Maria Kretschmer Corporate Fashion“ mit Sitz in Palma de Mallorca und Münster konnte er für die Fluggesellschaft „Hapag Lloyd“ seinen ersten großen Auftrag an Land ziehen. Bis heute ist er als Corporate-Fashion-Designer überaus erfolgreich und zählt Firmen wie die „Deutsche Telekom“, „Emirates Airlines“ und „Kempinski Hotels“ zu seinen Kunden. Sogar für Borussia Dortmund hat er schon eine Modekollektion entworfen. Ein berühmter Modedesigner aus dem Land Brandenburg ist ganz gewiss auch Wolfgang Joop, der heute international erfolgreich ist und bereits 1986 das nach ihm benannte Mode- und Kosmetik-Unternehmen „JOOP!“ gründete. Wir haben uns für Euch noch weiter in der Modebranche umgehört und interessante Fakten gesammelt.

Die Textil- und Bekleidungsindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftszeig in Deutschland, der von vielen Trends durch die Modedesigner und Fashion Weeks in den Städten beeinflusst wird. Schließlich braucht doch jeder etwas zum Anziehen, ob Jacke, Pullover, Top, Hose, Shorts oder auch Schuhe. Mit Deiner Kreativität und Deinem Gespür für neue Trends kannst Du den zukünftigen Style und angesagte Modestücke beeinflussen. Die Modebranche ist ein vernetztes Konstrukt, in dem verschiedene Modeberufe zusammenarbeiten müssen. Sowohl Designer als auch Schneider setzen die Ideen um und erstellen Schnittmuster für die zukünftige Mode an. Nicht zu unterschätzen ist auch die Farbauswahl Deiner Stücke, denn jedes Jahr ändern sich die Vorlieben der Kunden und diese musst Du als Modedesigner erkennen und möglichst schnell umsetzen. Nur so gelangen Deine entworfenen Kleidungsstücke in die Läden oder auch Online-Shops und somit auch in den Kleiderschrank vieler Menschen. Dabei variieren auch die Materialien von Leder, Fell, Pelz über Baumwolle bis hin zur Seide. Dein handwerkliches Geschick mit Nadel und Faden zeichnen Dich und Deinen Stil aus. Als Textilgestalter bist Du der Experte für die Herstellung und Verzierung von unterschiedlichen Textilerzeugnissen, wobei Du auf dein Repertoire wie Weben, Stricken, Sticken, Klöppeln, Filzen oder Posamentieren zurückgreifst.

Für Berufe mit Mode brauchst Du also ein Gespür für Stoffe, Schnitte und Farben. Je nachdem, wo Deine Stärken liegen, hast Du viele Möglichkeiten einen Beruf in der Modebranche in Deutschland zu erlernen. Als Verkäufer oder Kauffrau/-mann im Einzelhandel bist Du beispielsweise der erste Ansprechpartner bei Fragen rund um die Mode. Damit die Mode für die Kunden auch erschwinglich ist, kümmerst Du Dich als Kauffrau/-mann im Groß- und Außenhandel den Einkauf der Stoffe. Du vergleichst neben dem Preis pro Meter auch die Qualität des Stoffes, die Lieferbarkeit und ob eine ausreichende Menge an Stoff vorhanden ist. Weitere Berufsbilder sind Bekleidungstechnische(r) Assistent/-in in den Bereichen Entwurf, Schnitterstellung sowie Fertigung/Produktion, um Kollektionen zu erstellen und Material auszusuchen sowie Maßschneider/-in und Änderungsschneider/-in, welche/-r Kleidungsstücke maßgerecht entsprechend den Wünschen ihrer/ seiner Kunden ändert. Möchtest Du eher Modelle und Kollektionen in der Modebranche kreieren? Dann wäre eine schulische Ausbildung zur/zum Assistent in Mode und Design vielleicht etwas für Dich. Als Modedesigner kreierst Du Bekleidungskollektionen aller Art, vom Entwurf bis zum endgültigen Musterschnitt für die Modelle. Auch ist es möglich, ein Studium im Bereich Textil- und Bekleidungstechnik zu absolvieren, um hinterher als Textil- und Bekleidungsingenieur/-in in Forschungs- und Prüfinstituten sowie im Handel mit dem Fokus auf der Produktentwicklung, Fertigungs- und Betriebsorganisation, Arbeitsvorbereitung und Qualitätskontrolle sowie im Vertrieb zu arbeiten. Es gibt jedoch noch weitaus mehr Berufsmöglichkeiten in der Textilbranche, von welchen Du Dir einen übersichtlichen Eindruck auf dem Karriereportal www.aubi-plus.de  verschaffen kannst. Zusätzlich zu den Stellen werden Dir auf dem Portal umfassende Informationen zu Berufsbildern und Studiengängen sowie hilfreiche Bewerbungstipps geboten.

Du willst nicht erst nach Deinem Abschluss in die Modebranche hinein schnuppern? Dann melde Dich doch am Zukunftstag für einen Platz bei dem Braut- und Festmodengeschäft Michaela Jahn in Elsterwerda im Landkreis Elbe-Elter an und informiere Dich zu den Berufsbildern Schneider/innen und Änderungsschneider/-in. Einen kreativen einBlick erhältst Du auch bei der „neuen Bühne Senftenberg“ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, wo man Schauspieler/-innen, Maskenbildner/-innen,Gewandmeister/-innen/Maßschneider/-innen und Veranstaltungstechniker/-innen ausbildet.