Karrierewege in der Berufsbildung

Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung eröffnen sich viele spannende Karrierewege. Alles beginnt mit der Ausbildung. In der Regel dauert sie zwischen 2,5 und 3,5 Jahren. Bei herausragenden Leistungen kann die Ausbildung nach Absprache mit Betrieb und Kammer verkürzt werden. Im Anschluss daran, stehen euch verschiedene Fort- und Weiterbildungen zur Auswahl. Zudem sollte man eine grundsätzliche Bereitschaft zu lebenslangem Lernen mitbringen.

Karriere im Handwerk

Bereits während der Ausbildung könnt ihr zusätzliche Kenntnisse mit einer Zusatzqualifikation erlangen. Zusatzqualifikationen vermitteln Kenntnisse, die über die Inhalte der Ausbildung hinaus gehen. Hierzu zählt beispielsweise auch das Erreichen einer Hochschulzugangsberechtigung.

Nach einigen Jahren Berufserfahrung kann man den Meistertitel erwerben. In vielen Handwerksberufen ist ein Meister-Titel die Voraussetzung, sich mit einem eigenen Betrieb selbstständig zu machen. Nach dem Meister steht auch der Weg zum/zur „Geprüften Betriebswirt/in nach der Handwerksordnung“ offen, der die höchste Qualifikationsstufe im Handwerk darstellt und nach dem DQR (Deutscher Qualifikationsrahmen) dem Master-Abschluss gleichwertig ist.

Wenn man selbst Ausbilder/in werden möchte, gibt es die Möglichkeit nach Abschluss der eigenen Ausbildung eine entsprechende Weiterbildung zu absolvieren und schließlich eine Ausbildereignungsprüfung abzulegen.

Eine zentrale Anlaufstelle bei Fragen zur Ausbildung in Handwerksberufen ist immer die örtliche Handwerkskammer (HWK). Auch am Zukunftstag 2018 kannst du dich in Brandenburg über die Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk informieren. Freie Plätze gibt es beispielsweise noch bei der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) für die Region Ostbrandenburg und bei der Handwerkskammer Cottbus. Ein weiterer wichtiger Akteur im Handwerk ist die Kreishandwerkerschaft –  hier findet ihr zum Beispiel bei der Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming in Jüteborg noch freie Plätze.

Karriere in Industrie und Handel

Ähnliche Karrierewege gibt es auch in Industrie und Handel. Hier gilt ebenso, dass nach der Berufsausbildung verschiedene Zusatzqualifikationen sowie Fort- und Weiterbildungen absolviert werden können. So wird der Grundstein für spätere Wege als Fachkraft oder Führungsposition gelegt.

Anlaufstelle für Ausbildungsberufe in Industrie und Handel sind die Industrie- und Handelskammern (IHK). Am Zukunftstag 2018 bietet die IHK Potsdam beispielsweise elf verschiedene Angebote an. Diese reichen von Workshops rund um ihre Ausbildungsberufe, zum Beispiel im IT-Bereich oder in der Hotel- und Gastronomiebranche, aber auch zu allgemeinen Themen wie Bewerbungsfoto und Bewerbungsgespräch. Ein besonderes Angebot richtetet sich in diesem Jahr noch an Geflüchtete: „Erfolgreich in Ausbildung – für Flüchtlinge“.

Ebenfalls findet ihr noch freie Plätze bei den Angeboten der IHK RegionalCenter Ostprignitz-Ruppin in Neuruppin und bei der IHK in Cottbus.

Seid ihr neugierig geworden? Dann meldet euch direkt an!