Frauen ans Werk

Du hast ein gutes technisch-mathematisches Verständnis, Materialgefühl, Ordnungs- und Genauigkeitssinn, Handgeschick, Verständnis für technische Vorgänge, räumliches Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit in Zusammenhängen zu denken? Wie wäre es dann mit einer Ausbildung in der Industrie, als Anlagenmechanikerin? Anlagenmechanikerinnen sind überwiegend in der Herstellung, der Erweiterung, im Umbau oder in der

Fotoquelle: Thomas Goethe

Instandhaltung von Anlagen im Bereich des Apparate- und Behälterbaus sowie der Versorgungstechnik tätig. Sie fertigen Bauteile und montieren sie zu Baugruppen, Apparaten, Rohrleitungssystemen und Anlagen.

 

Klingt ungewöhnlich und eher männlich? Dann sei gespannt, was die Auszubildende Denise Knorr uns aus Ihrem Berufsalltag in der Lausitzer Wasser GmbH & Co.KG erzählt.

Name: Denise Knorr                                                     

Ausbildung/Beruf, seit wann: Im 3. Lehrjahr bei der LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG im Beruf Anlagenmechaniker/ Einsatzgebiet Instandhaltung

Wie sind Sie auf den Beruf gekommen? Wo haben Sie sich Informiert?

Durch einen Freund, der ebenfalls seine Ausbildung bei der LWG absolviert hat, bin ich auf den Beruf zur Anlagenmechanikerin gekommen. Da die LWG auch regelmäßig bei den Ausbildungsmessen vertreten ist, konnte ich dort schon erste Kontakte knüpfen und Informationen erhalten.

Worauf wurde bei der Bewerbung bzw. beim Eignungstest geachtet?

Ich denke, dass bei unserer Bewerbung zunächst auf einen überzeugenden Schulabschluss geachtet wurde. Beim Eignungstest, zu dem dann ausgewählte Bewerber eingeladen wurden, ging es aber z.B. auch darum, ob man handwerkliches Geschick besitzt. Das musste man bei einem kleinen praktischen Test unter Beweis stellen. Es war aber auch wichtig, dass man Freude an der Arbeit hat und dass man bei der alltäglichen Arbeit einen freundlichen Umgang mit den Kunden beherrscht.

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei Ihnen aus?

Zurzeit bin ich in der Abteilung Bau, dort beginnt der Arbeitstag um 7.00 Uhr. Als erstes werden die Arbeitsaufträge vom Vorarbeiter vergeben, dann besorgt man sich die nötigen Materialien aus dem Lager und schon geht es los zur Baustelle. Es wird fleißig gearbeitet, gebaggert, gesägt und geschweißt. Ich finde es sehr gut, dass ich mich mit meinen Ideen einbringen kann und diese auch umgesetzt werden. Am Ende des Tages ist man leicht erschöpft, aber es macht einen stolz zu sehen, was man geleistet hat und dass man weiß, dass durch unsere Arbeit in jedem Haushalt in Cottbus und Umgebung frisches Trinkwasser zur Verfügung steht.

Gibt es bestimmte Aufgabenbereiche, die Ihnen besonders viel Freude bereiten?

An den Bereichen Bau und Kläranlage habe ich besonders Freude. Im Fachbereich Bau kann man vielseitig arbeiten, man ist immer auf einer anderen Baustelle. Im Fachbereich der Kläranlage wiederum kann man sehr viel Wissen erlangen und Neues entdecken. Und da ich sehr viel Spaß am Lernen habe, freut es mich, dass ich dort jeden Tag mein Wissen erweitern kann.

Welche Kenntnisse und Fertigkeiten haben Sie sich in Ihrer Ausbildung bereits angeeignet?

Ich habe sehr viel über den Kreislauf des Wassers und seiner Aufbereitung gelernt. Außerdem verstehe ich, seitdem ich bei der LWG arbeite, erst richtig, wie wertvoll unser Wasser ist und wie sorgfältig man damit umgehen muss. Zudem habe ich mir Fertigkeiten im Schweißen und in der Metallbearbeitung angeeignet.

Was sollte man an Kompetenzen bereits für die Ausbildung mitbringen?

Ich würde jedem empfehlen, sich Grundkenntnisse in der Metallbearbeitung anzueignen, dies kann man am besten bei einem Praktikum in der LWG. Außerdem ist es ratsam, dass man ein handwerkliches Geschick besitzt.

Sehen Sie Möglichkeiten im Unternehmen sich weiterzuentwickeln?

Durch die vielen Abteilungen, in denen man in der Ausbildung arbeitet, hat man später sehr gute Einstiegs- und Weiterbildungschancen in den unterschiedlichsten Formen. Daher denke ich, dass die LWG einen guten Einstieg ins Berufsleben bietet und man sich dort auch weiterentwickeln kann.

 

Ihr habt Lust bekommen, Euch einen näheren einBlick in das Berufsbild einer/eines Anlagenmechanikerin/-s geben zu lassen? Auch beim Zukunftstag hast Du hier in Cottbus bei der LWG die Möglichkeit, in das Berufsbild einer/ eines Anlagenmechanikerin/-s hinein zu schnuppern. Oder nutzt doch einen unserer zahlreichen Veranstalter am Zukunftstag, die mit vielen freien Plätzen für eine Ausbildung im Bereich Anlagenmechanik auf Euch warten. Wie wäre es zum Beispiel im Landkreis Spree-Neiße in Guben bei der Arno Schulz GmbH? Oder bei der EWE Netz GmbH an den 3 Standorten Bad Freienwalde, Eberswalde und Schöneiche? Im Havelland bietet Dir die Firma Wiedemann in Falkensee einen spannenden Praxistag als Anlagenmechaniker/-in. In Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße zeigt Dir der Gubener Wasser- und Abwasserzweckverband wie der Alltag als Anlagenmechaniker/-in aussieht. Nicht weit entfernt stellt Dir der Geschäftsführer der Vetschauer Industrieservice GmbH in Forst sein Unternehmen vor und beantwortet Dir Deine Fragen zum Ausbildungsberuf. Einen freien Platz kannst Du Dir aber auch noch beim Wasserverband Lausitz Betriebsführungs GmbH in Senftenberg ergattern, um einen tieferen Einblick in das Berufsbild Anlagenmechaniker/-in zu erhalten.

Lass Dir das spannende Berufsbild einer/eines Anlagenmechanikerin/-s nicht entgehen und schnapp Dir noch heute Deinen Platz am Zukunftstag.