Die Idee dahinter

Die ursprüngliche Idee des Zukunftstages wurde aus den USA übernommen – der „Girls’ Day“ wird seit 2001 auch in Deutschland veranstaltet. An diesem Tag sollen Mädchen die Gelegenheit ergreifen, typische „Männerberufe“ kennenzulernen. Seit 2003 gibt es auch einen Boys’Day, an dem Jungen die Gelegenheit haben, einen typischen „Frauenberuf“ kennen zu lernen. Das Land Brandenburg geht mit seinem Zukunftstag einen Schritt weiter. Hier dient der Tag der Beruf- und Studienorientierung. Jugendliche können mit Blick auf ihre Stärken und Interessen ihr Berufswahlspektrum erweitern und dabei auch Berufe in den Blick nehmen, die eher „geschlechtsuntypisch“ sind.

Mehr Wissen

In Brandenburg öffnen am 27. April 2017 bereits zum 15. Mal Unternehmen, Hochschulen, Behörden, Krankenhäuser und andere Einrichtungen ihre Türen für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10, um die Vielfalt der Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Land aufzuzeigen. Schülerinnen und Schüler können neue Berufe kennenlernen, ausprobieren und dieses Wissen in ihre Berufswahl einbeziehen.

Der Zukunftstag für Mädchen und Jungen im Land Brandenburg wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.


Frauen gehen öfter weg

Mädchen verlassen Brandenburg für ihre berufliche Laufbahn häufiger als Jungen. Aber längst bietet auch das Land Brandenburg attraktive Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten an – am Zukunftstag können sie beworben werden.

Jungen fehlen in sozialen Berufen

Jungen sind in den sozialen Berufsfeldern deutlich unterrepräsentiert. Grundschulen, Kitas oder Senioreneinrichtungen würden sich über junge Männer als Rollenvorbilder und Ansprechpersonen freuen.

Der Zukunftstag hilft dabei, dieses Ungleichgewicht zu verändern.