Hast Du den Durchblick?

Das länderübergreifende Cluster Optik wurde im Rahmen der Berlin-Brandenburger Innovationsstrategie (innoBB) mit der Absicht entwickelt, Unternehmen und Forschungseinrichtungen den Zugang zu Ressourcen wie Wissen oder Kapital, sowohl auf lokaler als auch auf internationaler Ebene, zu erleichtern.

Ein spannender Film der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) erzählt sehr interessante Details über das Cluster Optik. Schaut ihn Euch hier gerne einmal an.

Die mittelständisch strukturierte Optik-Branche in Brandenburg besteht aus etwa 50 Unternehmen mit mehr als 2.000 Beschäftigten. Das Zentrum der optischen Industrie im Land Brandenburg ist Rathenow mit etwa 1.300 Arbeitskräften. Die dortige Wertschöpfungstiefe auf den Gebieten Augenoptik-Optik-Feinmechanik wird an keinem anderen deutschen Standort erreicht. Neben dem Branchenführer Fielmann sind hier mehr als 25 kleine und mittlere Unternehmen ansässig. Eine weitere Konzentration von 12 innovativen Unternehmen der Bereiche Laser-, Mess- und Kommunikationstechnik mit insgesamt etwa 200 Beschäftigten gibt es in der Region Teltow-Stahnsdorf-Kleinmachnow. Im Bereich der Forschung und Entwicklung gibt es insbesondere in der Region Potsdam-Teltow eine Konzentration von Instituten und Forschungseinrichtungen mit international anerkannten Kompetenzen auf dem Gebiet der optischen Technologien. Die Schwerpunkte der Forschung und Entwicklung liegen insbesondere in den Bereichen der Lasertechnik, Halbleiterstrahlungsquellen (Laserdioden, LED), optische Telekommunikationstechnik für das Internet der nächsten Generation, Packaging-Technologien, Silicon-Photonik, UV- und Röntgentechnologien, optische Messtechnik, Bildverarbeitung und Displaytechnologien, Biomedizinische Optik sowie Licht- und Beleuchtungstechnik.

Ihr fragt Euch, welche Berufsmöglichkeiten es neben dem/ der bekannten Augenoptiker/-in so gibt? Mit einer Fortbildung zum/ zur Augenoptikermeister/-in hast Du die Berechtigung, Sehtests durchzuführen, einen eigenen Betrieb zu leiten und Lehrlinge ausbilden. Mit einem Meistertitel kannst Du ein eigenes Augenoptikerfachgeschäft oder z. B. eine eigenständige Werkstatt eröffnen, welche wiederum Zulieferer für die Fachgeschäfte wird. Ebenso kannst Du damit eine Filiale leiten oder auch nur einzelne Bereiche einer Niederlassung (z. B. die Kontaktlinsenabteilung). Mit einem Studium der Optometrie erweiterst Du Dein handwerkliches Wissen aus der Ausbildung um medizinische und wissenschaftliche Kenntnisse aus der Augenforschung. Dank des Schwerpunktes auf Anatomie im Studium können Optometristen in Spezialkliniken Fachärzte in ihrer Arbeit unterstützen. Als Optometrist besitzen man eine umfangreiche Ausbildung in der Funktionsweise des kompletten Sehapparates und stellt damit eine Schnittstelle zwischen Medizin und Handwerk dar, wodurch man an unterschiedlichsten Orten seine Arbeit aufnehmen kann. Optometristen in der Forschung & Entwicklung arbeiten beispielsweise mit Wissenschaftlern und Ärzten an der Optimierung von Sehhilfen und Geräten, die optische Einzelteile benötigen.

Auch am Zukunftstag hast Du die Möglichkeit das Berufsbild Augenoptiker/-in kennenzulernen. Die Augenoptik Tautenhahn in Pritzwalk hat beispielsweise noch freie Plätze, um Dir Einblicke in den Beruf des /der Augenoptikers/-in zu gewähren. Natürlich lässt Euch auch das Zentrum der optischen Industrie hinter seine Türen schnuppern. Die Rathenower Optik GmbH stellt am Zukunftstag seine Ausbildungsberufe Verfahrensmechaniker für Brillenoptik (m/w), Fachkraft für Lagerlogistik (m/w), Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen (m/w), Informatikkaufmann (m/w), Fachinformatiker für Systemintegration (m/w), Industriekaufmann (m/w)sowie Industriemechaniker-Instandhaltung (m/w) vor.

Über unsere Aktionslandkarte kannst Du Dich ganz einfach anmelden!

Gerne kannst Du uns aber auch noch weitere Optikerfachgeschäfte hier für den Zukunftstag vorschlagen, die wir dann für Euch kontaktieren.